Ein heißes Pflaster - der Marburger Nachtmarathon
von Matthias Stahl
Am Freitag, den 29.06.2018 fand im mittelhessischen Marburg der 21. Nachtmarathon statt. Mit dabei waren vier Basaltköppe Tegi Runners, die die hochsommerlichen Temperaturen für einen abendlichen Ausflug mit einem Staffelmarathon und dem obligatorischen After-Run-Biers nutzten.
32 °C zeigte das Thermometer auf der Fahrt nach Marburg etwa eine Stunde vor dem Start noch an. Ein halbwegs lockerer Staffellauf sollte es daher für die vier Basaltköppe Sascha, Matthias, Kai und Paul (in Laufreihenfolge) werden, da waren sich alle einig. Dass im Kopf ein Schalter umgelegt wird, sobald man die Startnummer trägt und der Startschuss fällt, wird vorab gerne verdrängt. Und so legte Sascha pünktlich um 19 Uhr am historischen Marktplatz los - gemeinsam mit knapp 2.000 weiteren Läuferinnen und Läufern, die für einen Einzelstart über die ganze oder halbe Marathonstrecke oder eben den Staffelmarathon gemeldet hatten. Nach einer Schleife durch die Stadt ging es Richtung Norden an der Lahn entlang, über eine Brücke und dann nach Süden zur Staffel-Wechselzone. Wie sich herausstellte, lag hier das einzige Manko der Veranstaltung: Auf den ersten 11 km gab es nur zwei Verpflegungsstellen. Sascha hätte sich bei immer noch knapp 30 °C über etwas mehr Wasser gefreut. 😊
Die Wechsel der Staffelläufer erfolgten dann für alle folgenden Läufer an derselben Stelle. Ein großes Plus für die Logistik der Staffel. Angespanntes Warten auf den Teamkameraden, nervöses Auf-der-Stelle-Springen, „Wann bin ich endlich dran?“ – so viel zum lockeren Lauf.
Die Strecke führte die übrigen drei Staffelläufer aus dem Zentrum an der Lahn entlang ins südliche Stadtgebiet hinaus, dann an Feldern und Wiesen entlang zurück. Matthias übergab die Startnummer mit dem Zeitnahmechip an Kai und als dieser Paul als unseren letzten Mann auf die Reise schickte, setzte die Dämmerung ein. Die Temperaturen waren inzwischen richtig angenehm, sodass sich die ersten Drei „nach getaner Arbeit“ im Uni-Stadion unweit des Zieleinlaufs auf dem Kunstrasen entspannen konnten, um auf Paul zu warten. Der kam zugegebenermaßen schneller als erwartet und lief nach einer abschließenden halben Stadionrunde glücklich ins Ziel.
Im Ergebnis steht der 22. Platz bei 167 Staffeln zu Buche (3:21 h) – für einen lockeren Staffelmarathon nicht ganz übel. Sicher sorgten die zahlreichen optischen Highlights (vor allem auf der Strecke) für zusätzliche Motivation. 😉
Nach der Erstversorgung mit Currywurst und Bier im Stadion ließen die vier Basaltköppe den lauen Sommerabend noch auf dem Parkdeck ausklingen – natürlich mit dem ein oder anderen mitgebrachten Tegi.
Insgesamt war es eine sehr schöne Veranstaltung, an der wir zum ersten, sicher aber nicht zum letzten Mal teilgenommen haben. Im nächsten Jahr werden wir versuchen, mit zwei Staffeln an den Start zu gehen: Basaltköppe I vs. Basaltköppe II…