RheinEnergie Marathon 2018 - Freud und Leid
von Michael Schumacher
Am 07.10.2018 nahmen Kai, Matthias und Michael am RheinEnergie Marathon in Köln teil.
Matthias, Kai und Michael hatten eine hervorragende Vorbereitung hinter sich gebracht, kämpften aber auch mit Einschränkungen. Matthias wurde kurz vor dem Rennen von einer Erkältung heimgesucht, Kai hatte in den letzten Tagen arg mit seiner Achillesferse zu kämpfen und Michael quälte sich mit Hüftschmerzen rum. Dennoch waren die Ziele nicht bescheiden. Nichts anderes als persönlich Rekorde sollte heute fallen. Kai und Matthias hatten sich vorgenommen, die 3h30 zu knacken und Michael wollte versuchen, die Zeit des Vorjahres 4h23 zu unterbieten.
Früh morgens ging es mit dem Zug nebst Anhang auf nach Köln. Nachdem Matthias allen einen ordentlichen Schrecken eingejagt hatte, er hatte seinen Turnbeutel im Auto liegen gelassen, konnten alle froh sein, dass der Zug nicht ohne sie abgefahren war. Im Zug fand eine kurze Lagebesprechung statt, um dann ein letztes Mal in meditativer Form die Ausrüstung zu checken.
Pünktlich zum Start der Halbmarathonis - Ankunft in Köln. Das Wetter grau, die Stimmung bunt. Nach einem kleinen Warmup und der Abgabe der Turnbeutel ging es auch schon in den jeweiligen Startblock.
Pünktlich um 10 Uhr wurden die Läufer dann bei 11°C auf die Reise geschickt. Block für Block ging über die Startline und machte sich auf den Weg - der Dom war das Ziel.
Alle drei Basaltköppe fanden schnell ihren Rhythmus und liefen konzentriert ihr Rennen. Matthias und Kai, welche eine ähnliche Zeit angestrebt hatten, boten sich über die ersten 30 Kilometer einen guten Kampf. Leider bekam Matthias ab Kilometer 31 Probleme, die Erkältung setzte ihm zu sehr zu und so musste er sich von Kai bei Kilometer 31 kassieren lassen. Weitere vier Kilometer versuchte sich Matthias noch voranzukämpfen, ließ dann aber die Vernunft siegen und beendete das Rennen vorzeitig.
Bei Kai lief es besser. Die Achillessehne hielt und so konnte er in der zweiten Hälfte des Rennens die Pace noch weiter erhöhen. Erschöpft, aber glücklich kam er mit einer sensationellen Zeit von 3:26:47 ins Ziel. Mission completed!
Michael lief ein sehr konstantes Rennen ohne größere Probleme. Die Hüfte hielt und das super Publikum in seiner Heimatstadt gaben zusätzlichen Rückenwind. Er konnte seine persönliche Bestzeit um 13min unterbieten und kam mit einer Zeit von 4:10:07 über die Ziellinie.
Die Erwähnung der anschließenden Rennbesprechung im 35 ist an dieser Stelle obligatorisch ;-)
An dieser Stelle ein ganz großes Lob und Dankeschön an das Publikum und vor allem die Familienmitglieder, die das Projekt "Marathon" unterstützt und ermöglicht haben!