Trailgame Bad Iburg - Mehr als ein Spiel

von Matthias Stahl

Matthias hat sich dieses Jahr schon auf verschiedenen Trails bewegt, meist in den Alpen. An diesem Wochenende ging es aber Richtung Norden nach Bad Iburg am Teutoburger Wald. Dort fand erstmals das Trailgame statt, bei dem es darum ging, in maximal 125 Minuten eine 12,5 km lange Runde mit rund 400 hm zu bewältigen - und dies gleich mehrfach hintereinander. Der Clou: Nur die Zeit der letzten Runde zählte für die Wertung. Angeboten wurden Distanzen von 1, 2, 3, 4 oder gar 8 Runden. Matthias startete auf der 3-Runden-Distanz (37,5 km).

Bei bestem Laufwetter ging es um 10 Uhr los auf die erste Runde. Da hieß es: Strecke und Mitläufer kennenlernen und einfach mal wie bei einem Sonntagslauf locker losziehen. Zwei Steigungen, schöne Singletrails bergauf und bergab sowie einige Kilometer auf Forstwegen - perfekt für Trail-Beginner geeignet, zu denen sich Matthias immer noch zählt. Gefühlt recht flott war er wieder im Start-/Zielbereich, wodurch die anstehende Pause doch recht lang war.

Auch die zweite Runde fühlte sich zunächst noch ganz gut an, bis sich nach 23 km die Oberschenkel bemerkbar machten. Die anstehende Pause vor der entscheidenden dritten Runde nutzte Matthias, um sich mit einer Portion Nudeln zu stärken. An dieser Stelle ein Lob an die Orga: Wie von Plan B nicht anders zu erwarten, war alles wieder super organisiert - Streckenmarkierung, Verpflegung, Moderation...

Pünktlich um 14:30 Uhr dann der Startschuss zur dritten und letzten Runde. Man merkte schon, dass sich der ein oder andere in den ersten beiden Durchgängen noch einige Körner aufgespart hatten. Matthias merkte hingegen vor allem die bereits gelaufenen 25 km. Dennoch sollte es wie geplant auch bei ihm die schnellste Runde werden mit 1:05:38 h (Platz 9 / 32 Männern). Der Sieger Florian Reichert lief mit 49:56 Min. die schnellste Rundenzeit aller Wettbewerbe und auch die schnellste Frau Sonja Kortmann war mit 1:02:30 h und über 10 Min. Vorsprung auf Platz 2 flott unterwegs.

Zufrieden, mit müden Beinen und schönen Erinnerungen ging es nachmittags für Matthias wieder in den Westerwald, wo er sich abends auf die Couch legte, während in Bad Iburg die Ultraläufer erst auf ihre letzte Runde gingen...

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